SIE MACHEN SICH SORGEN?

Sie bemerken in letzter Zeit Veränderungen bei Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn? Sie ver- stehen das Verhalten Ihres Kindes nicht mehr und haben keinen Zugang mehr zu ihm.

  • Er/sie gibt alte Freundschaften und Hobbys auf. 
  • Versprechungen werden nicht eingehalten. 
  • Schule, Ausbildung oder Beruf werden vernachlässigt. 
  • Es kommt häufig zu plötzlichen Stimmungsschwankungen und Wutausbrüchen. 
  • Er/sie hat ständig Geldprobleme. 
  • An allem was schief geht, sind andere schuld.

Sie befürchten eine Suchtgefährdung oder Abhängigkeit durch Alkohol, Drogen, Glücks- spiel, Internet- oder Computerspiele? Verschließen Sie nicht die Augen und sagen sich: „Das gibt es nur bei den anderen, mein Kind tut so was nicht.“

Schauen Sie nicht weg.

  • Es kann jede Familie treffen. 
  • Schämen Sie sich nicht dafür. 
  • Verharmlosen Sie das Ganze nicht, dadurch können die Probleme noch verschärft werden.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Familienmitglieder meistens mehr leiden als der Betroffene selbst. Wenn sich die Sucht in eine Familie einschleicht, entfaltet sie nicht nur ein zerstörerisches Potenzial für den Abhängigen, sondern auch für sein ganzes Umfeld. Das Zusammenleben mit einem süchtigen Menschen ist geprägt von Unehrlichkeit, lieb- losem oder aggressivem Verhalten bis hin zu Diebstahl und körperlicher Gewalt. Schuld- gefühle, Hilflosigkeit und Ängste machen sich breit.

Das ist eine enorme Belastung für jede Familie.